Die FDP steht für ein gemeinsames Europa

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EuropaDie Finanzkrise in Griechenland, sowie die unsichere Situation in Portugal und Spanien haben bei einigen Parteien Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Europäischen Union aufkommen lassen. Dazu möchten wir Stellung nehmen, denn die FDP bekennt sich klar zu Europa.

Es ist leicht, die Flinte ins Korn zu werfen, wenn es eng oder unbequem wird. Griechenland ist faktisch pleite und wird seine Schulden zu einem erheblichen Teil nicht mehr zurückzahlen können. Sollen wir deshalb Europa aufgeben und mit Griechenland das erste Land “rauswerfen”? Was wird dann mit Spanien, Portugal und Italien?

Nein – aufgeben ist keine Lösung. So befand dies die Parteispitze, aber auch die Mehrheit der Mitglieder im Mitgliederentscheid: 54% haben sich für den Euro-Rettungsschirm und damit für ein gemeinsames Europa entschieden.
Die FDP Blieskastel steht geschlossen sowohl hinter der Bundes- als auch der Landespolitik.

Auch die FDP Blieskastel hat sich mit dem Thema Griechenland und Euro-Rettungsschirm beschäftigt. Im Rahmen der Vorstandssitzung am 4.11.2011, bei der Oliver Luksic, Landesvorsitzender der FDP Saar, zu Gast war, hat dieser die Situation und die Schwierigkeiten im Rahmen einer solchen Entscheidung erörtert. Oliver Luksic steht hinter der Europapolitik des Bundes, und auch die Vorstandsmitglieder der FDP unterstützen diese Haltung: Aufgeben ist keine Lösung – Deutschland und Europa sind stark genug, um eine solche Krise zu meistern.

Unsere Freiheit verdanken wir im Wesentlichen auch einer starken, europäischen Union. Reisefreiheit, Zollfreiheit und die Möglichkeit, in allen europäischen Staaten arbeiten und leben zu können, ist ein starkes Argument für ein geeintes Europa. Ganz klar gibt es Auflagen für Staaten, deren Finanzen aus dem Ruder laufen – aber keinesfalls wird die europäische Gemeinschaft in Frage gestellt. Europa steht für Freiheit – und die FDP steht dahinter.